Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
UVV-Prüfung von Zurrgurten: Ladungssicherung nach VDI 2700 sicher organisieren
Zurrgurte und Ladungssicherungsmittel prüfen: Warum die UVV-Prüfung auch einfache Spanngurte betrifft
Spanngurte gehören in vielen Unternehmen ganz selbstverständlich zum Arbeitsalltag. Sie liegen im Lkw, Transporter oder Anhänger und werden teilweise täglich eingesetzt. Gerade deshalb wird leicht übersehen, dass auch diese vergleichsweise einfachen Hilfsmittel sicherheitsrelevante Arbeitsmittel sind. Zurrgurte und andere Zurrmittel sollten nicht nur vor der Verwendung kontrolliert, sondern regelmäßig durch eine entsprechend qualifizierte Person geprüft werden.
Bei gewerblichen Transporten hat das besondere Bedeutung. Eine beschädigte Ratsche, ein eingeschnittener Gurt oder ein nicht mehr lesbares Etikett können dazu führen, dass ein Zurrmittel nicht mehr zuverlässig beurteilt oder eingesetzt werden kann. Bei einem schweren Lkw-Transport können daraus erhebliche Gefährdungen, Sachschäden und Haftungsfragen entstehen.
PAD Kempf unterstützt Unternehmen bei UVV-Prüfungen und weiteren betrieblichen Kontrollen. Ergänzend vermittelt die Schulung zur Ladungssicherung, wie Ladung und Sicherungsmittel im Arbeitsalltag richtig beurteilt und eingesetzt werden.
Auch normale Zurrgurte gehören in die betriebliche Prüfplanung
Bei UVV-Prüfungen denken viele Unternehmen zunächst an Gabelstapler, Krane, Arbeitsbühnen oder elektrische Betriebsmittel. Hilfsmittel zur Ladungssicherung geraten dagegen leicht aus dem Blick.
Dabei gehören insbesondere wiederverwendbare Zurrmittel zu den sicherheitsrelevanten Ausrüstungen im Transportbetrieb. Dazu zählen beispielsweise:
Zurrmittel sollten vor jedem Einsatz auf erkennbare Mängel kontrolliert werden. Zusätzlich ist mindestens einmal jährlich eine dokumentierte Prüfung durch eine hierfür qualifizierte Person vorgesehen.
Unternehmen sollten diese Hilfsmittel deshalb genauso systematisch in ihre Prüfplanung aufnehmen wie andere regelmäßig verwendete Arbeitsmittel.
VDI 2700: Ladungssicherung umfasst mehr als das Festziehen eines Gurtes
Die Richtlinienreihe VDI 2700 gehört zu den zentralen anerkannten Regeln der Technik für die Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen. Besonders relevant für Zurrmittel sind VDI 2700 Blatt 3.1 sowie das 2026 veröffentlichte Blatt 3.2.
Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob ein Gurt vorhanden ist. Entscheidend sind unter anderem:
Die Straßenverkehrs-Ordnung fordert zudem, dass Ladung einschließlich der Geräte zur Ladungssicherung so gesichert wird, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlichen Ausweichbewegungen nicht verrutscht, umkippt, rollt oder herabfällt.
Was wird bei der Prüfung eines Zurrgurtes angeschaut?
Eine Prüfung besteht nicht daraus, den Gurt lediglich kurz anzusehen. Entscheidend ist, ob sich das gesamte Zurrmittel weiterhin in einem betriebssicheren Zustand befindet.
Typischerweise werden unter anderem folgende Punkte beurteilt:
Bereits einzelne Schäden können dazu führen, dass ein Zurrgurt seine sogenannte Ablegereife erreicht hat und nicht weiter eingesetzt werden sollte.
Fehlendes Etikett: Warum ein äußerlich guter Gurt trotzdem ausscheiden kann
Ein häufiger Praxisfall ist ein Zurrgurt, der auf den ersten Blick noch völlig brauchbar aussieht, dessen Kennzeichnungsetikett jedoch fehlt oder nicht mehr lesbar ist.
Das ist problematisch, weil wichtige technische Eigenschaften dann nicht mehr zuverlässig festgestellt werden können. Auf einem normgerechten Zurrgurt finden sich unter anderem Angaben zur zulässigen Zurrkraft sowie je nach Ausführung weitere relevante Kennwerte.
Die einschlägigen Regeln sehen ein fehlendes oder nicht mehr lesbares Kennzeichnungsetikett als Kriterium für die Ablegereife an.
Interessant ist dabei auch ein häufiges Missverständnis: Eine CE-Kennzeichnung ist bei Zurrmitteln kein Qualitätsnachweis. Die BG Verkehr weist sogar darauf hin, dass eine CE-Kennzeichnung auf einem Zurrgurt Anlass zur genaueren Überprüfung gibt.
Wie wichtig ist das Alter eines Zurrgurtes?
Auch das Herstellungsjahr gehört zu den Informationen, die bei der Beurteilung berücksichtigt werden können. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Zurrgurt allein aufgrund seines Alters automatisch ausgetauscht werden muss.
Für Zurrmittel gibt es grundsätzlich kein allgemeines pauschales Verfallsdatum. Entscheidend sind der tatsächliche Zustand, die Einsatzbedingungen, die Herstellerinformationen und die Kriterien für die Ablegereife.
Ein verhältnismäßig neuer Gurt kann beispielsweise durch eine scharfe Kante bereits nach kurzer Zeit unbrauchbar werden. Umgekehrt kann ein älterer, sachgerecht gelagerter und wenig beanspruchter Zurrgurt weiterhin verwendbar sein, sofern er die erforderlichen Kriterien erfüllt.
Genau deshalb ist die fachkundige Beurteilung wichtiger als ein einfacher Blick auf das Herstellungsjahr.
Gewerbliche Ladungssicherung: Verantwortung geht über den Fahrer hinaus
Besonders im gewerblichen Gütertransport sollte Ladungssicherung nicht als reine Aufgabe des Fahrers betrachtet werden. Je nach konkretem Transport und Vertragsverhältnis können unter anderem Absender, Verlader, Frachtführer, Fahrzeughalter und Fahrzeugführende unterschiedliche Verantwortlichkeiten haben.
Bei einem Lkw wirken während einer Vollbremsung oder eines starken Ausweichmanövers erhebliche Kräfte auf die Ladung. Eine nur scheinbar ausreichend befestigte Maschine, Palette oder Materialladung kann sich deshalb plötzlich bewegen.
Die Straßenverkehrs-Ordnung verlangt ausdrücklich eine Sicherung auch für Vollbremsungen und plötzliche Ausweichbewegungen. Im gewerblichen Transport kommen außerdem organisatorische und frachtrechtliche Verantwortlichkeiten hinzu.
Mangelhafte Ladungssicherung kann daher nicht nur zu einem beschädigten Transportgut führen. Je nach Situation können Menschen gefährdet, Fahrzeuge beschädigt, Verkehrswege blockiert und Haftungsfragen ausgelöst werden.
Prüfung und Schulung gehören zusammen
Ein technisch einwandfreier Zurrgurt allein sorgt noch nicht für eine sichere Ladung. Beschäftigte sollten auch wissen, wie Sicherungsmittel ausgewählt und richtig eingesetzt werden.
Das betrifft beispielsweise:
PAD Kempf verbindet deshalb technische Kontrolle und praktische Qualifizierung. Informationen bietet die Seite zur Ladungssicherungsschulung. Weitere Kontrollleistungen finden Unternehmen unter Weitere UVV-Prüfungen.
Typische Fehler im betrieblichen Alltag
Gerade bei häufig verwendeten Spanngurten entwickeln sich schnell Routinen. Typische Schwachstellen sind beispielsweise:
Eine sinnvolle Organisation verbindet deshalb Inventarisierung, regelmäßige Prüfung, Kontrolle vor der Verwendung und Schulung der eingesetzten Personen.
FAQ: UVV-Prüfung von Zurrgurten und Ladungssicherungsmitteln
1. Müssen auch normale Spanngurte regelmäßig geprüft werden?
Ja. Gewerblich eingesetzte Zurrmittel sollten vor jedem Einsatz auf erkennbare Schäden kontrolliert und mindestens einmal jährlich durch eine entsprechend qualifizierte Person geprüft werden. Die wiederkehrende Prüfung sollte dokumentiert werden.
2. Wie oft sollten Zurrgurte geprüft werden?
Eine Sichtkontrolle gehört vor jeden Einsatz. Zusätzlich ist mindestens einmal jährlich eine Prüfung durch eine zur Prüfung befähigte Person beziehungsweise einen Sachkundigen vorgesehen. Je nach Einsatzbedingungen können kürzere Intervalle sinnvoll sein.
3. Darf ein Zurrgurt ohne Etikett weiterverwendet werden?
Ein fehlendes oder nicht mehr lesbares Kennzeichnungsetikett gilt als Kriterium für die Ablegereife. Die für den sicheren Einsatz erforderlichen Eigenschaften können dann nicht mehr zuverlässig festgestellt werden.
4. Müssen alte Zurrgurte automatisch entsorgt werden?
Nein. Es gibt kein allgemeines Verfallsdatum allein aufgrund des Alters. Entscheidend sind Zustand, Einsatzbedingungen, Herstellerangaben und die Kriterien für die Ablegereife.
5. Bietet PAD Kempf neben der Prüfung auch Schulungen zur Ladungssicherung an?
Ja. PAD Kempf unterstützt Unternehmen sowohl bei betrieblichen Prüfungen als auch bei praxisorientierten Schulungen zur Ladungssicherung. Umfang und Termin können passend zum Betrieb abgestimmt werden.
Fazit: Auch der Spanngurt gehört ins Prüfmanagement
Ladungssicherung beginnt nicht erst mit der Frage, wie viele Gurte eine Ladung benötigt. Die verwendeten Zurrmittel müssen selbst zuverlässig, eindeutig gekennzeichnet und in einem sicheren Zustand sein.
Gerade Unternehmen mit eigenem Fuhrpark, regelmäßigem Warenversand oder häufigen Lkw-Transporten sollten Zurrgurte und andere Ladungssicherungsmittel deshalb systematisch erfassen. Regelmäßige Prüfung, Sichtkontrolle vor dem Einsatz und qualifizierte Mitarbeitende bilden gemeinsam die Grundlage für sichere Transporte.
Sie möchten Ihre Zurrgurte und Ladungssicherungsmittel kontrollieren lassen oder Mitarbeitende zur Ladungssicherung schulen?
Kontaktieren Sie PAD Kempf für eine individuelle Prüfungs-, Beratungs- oder Schulungsanfrage.
Kategorien